Koloseus-Engel
Ein Kriegerdenkmal oberhalb des Klosters Engelberg bei Großheubach, das an den 1918 gefallenen Soldaten Hermann Koloseus erinnert.
Oberhalb des Klosters Engelberg bei Großheubach, an einem beliebten Wanderweg, steht das Denkmal des Hermann Koloseus. Es zeigt einen sterbenden römischen Soldaten, der von einem Engel gestützt wird – ein Motiv, das dem Denkmal seinen volkstümlichen Namen "Koloseus-Engel" gegeben hat.
Quelle: Offizielle Website
Auf einen Blick
- Motiv
- Sterbender römischer Soldat, von einem Engel gestützt
- Gewidmet
- Hermann Koloseus (dem Jüngeren), gefallen 1918
- Lage
- Oberhalb des Klosters Engelberg bei Großheubach, an einem Wanderweg
- Todesdatum
- 20. Mai 1918 in Nieppe, Belgien
- Alter bei seinem Tod
- 20 Jahre
- Errichtung
- Genaues Baujahr unklar (siehe unten)
Ein Denkmal für Hermann Koloseus
Hermann Koloseus der Jüngere war Soldat im Ersten Weltkrieg. Er fiel am 20. Mai 1918 im belgischen Nieppe, im Alter von nur 20 Jahren. Begraben ist er auf dem Soldatenfriedhof im nahen Illies in Frankreich.
Wann das Denkmal am Engelberg genau errichtet wurde, ist nicht eindeutig geklärt. Pater Willibald Karfreitag erwähnt es 1926 in seiner Schrift über den Engelberg lediglich als bereits bestehend, ohne ein Baujahr zu nennen. Ein genaues Errichtungsdatum lässt sich daraus also nicht ableiten.
Warum das Denkmal ausgerechnet hier oben steht, ist ebenfalls nicht sicher belegt. Der Autor Matthias Klotz vermutet, dass die Familie Koloseus gern zum Wandern auf den Engelberg nach Großheubach kam – das könnte den gewählten Standort erklären. Sicher ist das jedoch nicht.
Insgesamt gibt es drei Gedenkorte für Hermann Koloseus: das Denkmal in Großheubach, einen Grabstein auf dem Aschaffenburger Altstadtfriedhof und das Soldatengrab in Frankreich.
Die Familie Koloseus
Hermann der Jüngere war der jüngste Sohn der Aschaffenburger Unternehmerfamilie Koloseus. Diese betrieb die "Aschaffenburger Herdfabrik und Eisengießerei H. Koloseus", die 1877 von Hermann Koloseus dem Älteren (1852–1911) gegründet worden war.
Das Unternehmen beschäftigte zeitweise rund 300 Menschen und unterhielt ab 1898 auch ein Zweigwerk im österreichischen Wels. Es bestand bis in die 1960er Jahre.
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Quellen & Links
- openstreetmap.org (abgerufen 2026-07-13)
- Offizielle Website (abgerufen 2026-07-24)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-07-24
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