Jüdischer Friedhof Kempen
Denkmalgeschützter jüdischer Friedhof mit 94 Grabsteinen aus den Jahren 1845 bis 1944.
Dieser jüdische Friedhof in Kempen im Kreis Viersen geht auf die 1809 (wieder)gegründete Jüdische Gemeinde zurück und steht seit 2003 unter Denkmalschutz.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Jüdischer Friedhof
- Lage
- südlicher Rand von Kempen, nahe der Siedlung Kamperlings
- Angelegt
- von der 1809 (wieder)gegründeten Jüdischen Gemeinde
- Grabsteine
- 94, aus den Jahren 1845 bis 1944
- Denkmalschutz
- seit 2003
- Restaurierung
- der Grabsteine 2009
Geschichte
Die Bestattungsstelle wurde von der 1809 (wieder)gegründeten Jüdischen Gemeinde angelegt. 1968 musste der Jüdische Friedhof Oedt in der Gemeinde Grefrath einer Industrieansiedlung weichen; die dortigen Gräber wurden nach Kempen verlegt. Die zuvor stark mitgenommene Anlage ließ die Stadtverwaltung Kempen anschließend wieder herrichten. Die 94 Grabsteine wurden 2009 aufwendig restauriert.
Wissenswertes
Auf eigenen Wunsch wurde hier 2007 Max Mendel bestattet. Er stammte aus dem ehemals selbständigen Ortsteil St. Hubert und war der einzige Kempener Jude, der die NS-Zeit überlebte.
Karte
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